Prozesse integrieren und anpassen
So steigern Sie Prozesseffizienz und Innovationspotentiale gleichermaßen
IT-Abteilungen implementieren zunehmend Technologien mit serviceorientierter Architektur (SOA), mit der sich Geschäftsprozesse verbinden, neu ausrichten und gestalten lassen. Ergebnis dieser Maßnahme sind Kosteneinsparungen, eine höhere Benutzerfreundlichkeit und kurze Reaktionszeiten bei Veränderungen.
Laut eines aktuellen Gartner-Berichts „wird die SOA verstärkt genutzt, da Unternehmen einem zunehmenden Druck unterliegen, auf Veränderungen noch schneller zu reagieren und Geschäftsprozesse, Produkte und Dienstleistungen zügig anzupassen. Die serviceorientierte Architektur wurde bei über 50 % aller neuen Anwendungen und Geschäftsprozesse, die 2007 entwickelt wurden, vollständig oder teilweise eingesetzt.“*
SOA-gestützte Software und Services von SAP und den SAP-Partnern bieten Unternehmen vielfältige Vorteile:
- Mehr Effizienz durch die Schaffung von End-to-End-Geschäftsprozessen mit zentral verwalteter Integration und niedrigen Betriebskosten
- Verbesserte Anwendungen, die sich schneller an geschäfts- und benutzerspezifische Bedürfnisse anpassen lassen und so für ein hohes Maß an Effizienz und Transparenz sorgen
- Große Flexibilität in Geschäfts- und IT-Bereichen dank einem SAP-eigenen Ansatz für eine schnelle und einfache SOA-Einführung
Mehr Effizienz durch kostengünstige End-To-End-Prozessintegration
SAP NetWeaver Process Integration unterstützt Sie bei der Implementierung des SOA-Backbones auf Grundlage offener Standards, wie standardbasiertes XML- und Web-Services-Messaging. Zur Auswahl stehen mehr als 250 Adapter- und Content-Packages von SAP und SAP-Partnern (z. B. iWay und Seeburger), die die Integration zwischen Architekturen bzw. zwischen Unternehmen in SAP- und SAP-fremden Anwendungen unterstützen.
Maximale Flexiblität mit SOA
Mithilfe der servicefähigen SAP Business Suite auf Basis von SAP NetWeaver können Sie die serviceorientierte Architektur schrittweise und flexibel in dem von Ihnen gewählten Tempo einführen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken und Kosten minimieren. Dazu bietet SAP Business Suite über Enhancement Packages Tausende Unternehmensservices. Mit dem Enterprise Service Repository stellt Ihnen SAP NetWeaver das technische Gerüst für Ihre Architektur zur Verfügung.
Darüber hinaus können Sie in Zusammenarbeit mit SAP-Experten für das jeweilige Fachgebiet eine Strategie für eine Unternehmensarchitektur entwickeln und eine Governance-Richtlinie für Ihre SOA-Landschaft einrichten.
Geschäftsspezifische Anwendungen zusammenstellen
Mit SAP NetWeaver Composition Environment steht Ihnen eine vollständig integrierte Werkzeugpalette zur Verfügung, mit der Sie selbst Anwendungen zusammenstellen können. Dazu zählen ansprechende Benutzeroberflächen, eine dynamische Business-Logik, wiederverwendbare Enterprise Services und Datenzugangscode. Diese integrierte Umgebung unterstützt die modellgestützte Zusammenstellung, sodass Anpassungen bei Geschäftsprozessen besonders schnell vorgenommen werden können.
SAP NetWeaver Business Process Management stellt Geschäfts- und IT-Experten eine gemeinsame Umgebung zur Verfügung, in der sie neue oder bewährte Geschäftsprozesse entwerfen, entwickeln und umsetzen können – ohne selbst Code schreiben zu müssen. Dabei werden für die Prozesse klar definierte Geschäftsregeln berücksichtigt. Möglich wird dies durch die enge Integration mit der Komponente SAP NetWeaver Business Rules Management. Mithilfe von Regeldarstellungsformaten können so auch Benutzer ohne Kodierungsfertigkeiten Regeln erstellen und modifizieren.
SAP Enterprise Modeling Applications by IDS Scheer unterstützt Prozessanalysen, Governance und Standardisierung und stabilisiert so die mit SAP-Unternehmensanwendungen implementierten Geschäftsprozesse.
SAP Custom Development und die SAP Developer Network Community unterstützen Sie gerne mit wertvollen Informationen und Tipps und verhelfen Ihnen so zu einem nachhaltigen Erfolg.
*„Service-Oriented Architecture Overview and Guide to SOA Research“, Gartner Report, Charles Abrams und Roy Schulte, Januar 2008.